MentalGestärkt

Die im Juli 2011 zur Prävention und Behandlung von psychischen Erkrankungen im Leistungssport gegründete Initiative „MentalGestärkt“ steht mit ihrem hochklassigen Expertennetzwerk künftig auch Basketballprofis in Deutschland zur Seite. 

 

Auch wenn der mediale und öffentliche Druck auf Basketballprofis oft sicherlich nicht dem seiner Kollegen im Fußball entspricht, so sind jedoch auch sie nicht vor stressbedingten Störungen und emotionalen Belastungen gewahrt. Hoher Druck und starker Konkurrenzkampf können gerade auch im Leistungssport die Entstehung von Burnout, Depression sowie von anderen psychischen Erkrankungen begünstigen. Dies gilt insbesondere dann, wenn Rückhalt und Unterstützung ebenso fehlen wie mentale Stärke und professionelle Beratungs- und Betreuungsangebote.

 

Vor diesem Hintergrund ist die Initiative MentalGestärkt zur Förderung der psychischen Gesundheit sowie zur Behandlung von psychischen Störungen ins Leben gerufen worden. Diese wird gemeinsam von der Robert-Enke-Stiftung, der Sporthochschule Köln und der Profifußballergewerkschaft VDV finanziert und von der gesetzlichen Unfallversicherung für den Profisport (VBG) unterstützt.

 

Als Bindeglied zu den Sportlern und als inhaltlicher und öffentlicher Unterstützer leistet auch die Basketball Spielergewerkschaft SP.IN einen Beitrag, die Initiative weiter zu stärken und auszubauen.

 

Die zentrale Koordinations- und Anlaufstelle ist an die Deutsche Sporthochschule Köln (DSHS) angegliedert und hat sich zur Hauptaufgabe gemacht, bestehende Angebote zu verknüpfen sowie für hilfesuchende Athleten Vermittlungsdienste und Serviceleistungen anzubieten. Ziele der Initiative sind außerdem, Praxisempfehlungen und Leitlinien für die Ausbildung junger Sportler zu entwickeln, sportpsychologische Betreuungsarbeit zu leisten sowie sportpsychiatrische und psychotherapeutische Behandlungsangebote im Leistungssport bekannt zu machen. Die Interessen von Leistungssportlern, Klubs und Verbänden werden dabei ebenso berücksichtigt wie das Wissen der sportpsychologischen und psychiatrischen sowie psychotherapeutischen Vereinigungen. Kooperationspartner der Initiative sind daher unter anderem die Arbeitsgemeinschaft für Sportpsychologie, das Bundesinstitut für Sportwissenschaft, die Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde und die Zentrale Koordinationsstelle für Sportpsychologie im Deutschen Olympischen Sportbund.

Im Mittelpunkt des Vorhabens stehen die psychische Gesundheit und die mentale Stärke des Leistungssportlers. Allerdings werden über MentalGestärkt nicht direkt Diagnosen gestellt und Therapien durchgeführt. Vielmehr wird Aufklärungsarbeit geleistet und im Bedarfsfall Hilfe vermittelt. Gleichzeitig will die Initiative durch geeignete Maßnahmen Talenten und Jungprofis Ressourcen und psychische Kompetenzen geben, um mit Stressbelastungen und Leistungsanforderungen besser umgehen zu können. Grundsätzlich soll neben Vertrauen auch Akzeptanz bei den Verantwortlichen im Leistungssport geschaffen werden. Insbesondere im Hinblick darauf wurde die Koordinationsstelle der Initiative MentalGestärkt an der Deutschen Sporthochschule gegründet, die wissenschaftlich durch den Universitätsprofessor Jens Kleinert betreut und geschäftsführend durch die Psychologin Marion Sulprizio besetzt ist.

 

MentalGestärkt unterscheidet die Arbeitsbereiche EdukationBetreuung und Therapie.

 

Auf der Website der Initiative Mental Gestärkt gibt es zahlreiche Tipps, Hintergrundinformationen und Kontakthinweise. Telefonisch ist die Koordinationsstelle unter der Nummer 02 21 - 49 82 - 55 40 zu erreichen. Eine vertrauliche Behandlung von Anfragen ist gewährleistet.  

Infos im Netz: www.mentalgestaerkt.de  

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